Erneute Erfolge für Voerder Lateintänzer

Voerder Lateinpaare tanzen in Bochum und Berlin

Am 9. April fand das Hauptgruppenmeeting in Bochum beim TTC Rot-Weiß-Silber Bochum statt. Für den 1. Voerder TSC gingen Annika Schlatt und Matthias Schaaf sowie Nathalie Müller und Nicolai Heinen in der Hauptgruppe B Latein an den Start.

Für Schlatt/Schaaf war es das erste Turnier in diesem Jahr und für Müller/Heinen das erste seit ihrem Aufstieg. Es sollte die Generalprobe für das anstehende Turnier in Berlin dem Blauen Band der Spree, welches über Ostern stattfindet und das zweitgrößte Tanzturnier Deutschlands ist, werden.

Bei einem 12 Paare starkem Feld tanzten die zwei Voerder Paare souverän ihre Vorrunde und erreichten verdient das Finale. Die anwesenden Paare machten es den Wertungsrichtern schwer, denn das Niveau der Finalpaare war stark beieinander. Das „Wertungschaos“ setzte Schlatt/Schaaf, trotz drei 5. und nur zwei 6. Plätzen auf den 6. Platz. Müller/Heinen profitierten von der zerstreuten Wertung und erreichten den Sprung auf das Treppchen und belegten Platz 3.

Motiviert von dem engen Leistungsfeld in ihrer Startklasse bereiteten sich beide Paare nun mit Trainerin Jeannette Seydich für das bevorstehende Turnier in Berlin vor, um sich dort mit der deutschlandweiten Konkurrenz zu messen.

Mit Erfolg!

Beide Paare gingen auch eine Woche später über die Osterfeiertage an den Start. Beim Blauen Band der Spree in Berlin messen sich jedes Jahr über Ostern Tänzer aus ganz Deutschland (und sogar aus einigen Nachbarländern) in fast allen Startklassen.

Bei einem solchen Turnier darf eine Person nicht fehlen: Trainerin Jeannette Seydich. Die Blackpoolsiegerin hat neben den 1. VTSC auch Paare aus Bochum, Greven und Göttingen die an diesem Turnierwochenende an den Start gingen. Neben den Turnieren treffen sich alle und besichtigen Berlin, gehen Essen oder sitzen in der Hotellobby zusammen. „Wir sind eine Familie!“ betont Seydich, die beim Blauen Band nicht nur als Trainerin, sondern auch als Wertungsrichterin für die zweithöchste Startklasse, der A-Latein, am Sonntag eingesetzt wurde.

Am Ostersonntag ging für die Voerder Paare das Turnier der B Latein mit 97 startenden Paare los. In einer Vorrunde mit bis zu 13 Paaren auf der Fläche konnten beide die Wertungsrichter überzeugen und in die Runde der besten 70 einziehen. Ziel erreicht! Beide Paare hatten sich vorgenommen die Vorrunde zu überstehen und gingen gelassener in die erste Zwischenrunde. Hier beendeten sie ihr Turnier. Müller/Heinen, die gerade einmal zwei Wochen in der B-Klasse waren erreichten den geteilten 54. – 59. Platz. Für Schlatt/Schaaf kam es bitter: Sie erreichten den undankbaren 38. Platz (37 Paare sind in die nächste Runde gewertet worden und durften die Abendveranstaltung mittanzen). Die Abendveranstaltung ist das Highlight des Blauen Bands. Hier tanzen die besten Tänzer der B- und A-Klassen vor großem Publikum neben den internationalen Top-Tänzern des WDSF Turniers. Motiviert von den Leistungen der Tänzer die die Abendveranstaltung erreicht hatten gingen die beiden Paare auch am Ostermontag an den Start um ihre Leistung vom Vortag noch einmal zu toppen. Das Startfeld schrumpfte auf 82 Teilnehmer, dies hatte zur Folge, dass das Turnierbüro nach der Vorrunde drastisch auf 48 Paare für die Zwischenrunde kürzte. Unbeeindruckt davon erreichten die Voerder Paare diese und zeigten sich in der so genannten 48er Runde von ihrer besten Seite: Müller/Heinen ertanzten sich den 28. Platz und verfehlten so nur knapp den Einzug in die Runde der besten 26. Anders hingegen Schlatt/Schaaf, sie übertrafen ihre eigenen Erwartungen und durften ein weiteres Mal für alle 5 Tänze auf die Fläche gehen und sich den Wertungsrichtern zeigen. Dafür wurden sie mit dem 24. Platz belohnt.

Überaus zufrieden mit ihrer Leistung machten sich die beiden Paare auf dem Rückweg nach Hause, denn an dem Dienstag mussten die vier natürlich ihren beruflich und schulischen Pflichten wieder nachkommen.

Der 1. Voerder TSC bedankt sich für die Leistung bei den Paaren und Trainerin Jeannette Seydich und wünscht für die bevorstehenden Turniere viel Erfolg.

Oben auf dem Foto von links nach rechts:
Matthias Schaaf, Annika Schlatt, Nathalie Müller, Nicolai Heinen, Trainerin Jeannette Seydich